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Parent Conversation Guides

Talking to your kid about sharing + taking turns (ages 9-12)

In diesem Alter verstehen Kinder, dass Teilen und Abwechseln nicht nur um Spielzeug geht, sondern um Fairness, Freundschaft und das Gefühl, gesehen zu werden.

Wenn Kinder zwischen 9 und 12 Jahren lernen, wie man teilt und sich abwechselt, geht es oft um mehr als nur darum, ein Spielzeug weiterzugeben; es geht um die komplexen sozialen Dynamiken von Freundschaft, Respekt und dem Gefühl der Zugehörigkeit. Diese Jahre sind eine spannende Zeit, in der ihre Welt größer wird und sie beginnen, ihre Rolle darin zu verstehen. Es ist eine Gelegenheit, ihnen zu helfen, diese wichtigen sozialen Fähigkeiten auf eine Weise zu entwickeln, die sich richtig und bedeutungsvoll anfühlt.

Was Kinder von 9-12 Jahren verstehen

Kinder in diesem Alter beginnen, die Feinheiten von Gerechtigkeit und Gegenseitigkeit zu erfassen. Sie wissen, dass es nicht immer darum geht, alles genau gleich aufzuteilen, sondern darum, was sich fair anfühlt und wie ihre Handlungen andere beeinflussen. Sie entwickeln ein stärkeres Gefühl für persönliche Grenzen und Besitz, was das Teilen manchmal kniffliger macht. Gleichzeitig ist ihnen die Meinung ihrer Freunde enorm wichtig, und sie möchten dazugehören. Sie verstehen, dass gute Freundschaften auf Geben und Nehmen basieren, auch wenn das manchmal schwierig ist. Diese Altersgruppe kann auch die langfristigen Auswirkungen von Handlungen besser überblicken, was bedeutet, dass sie verstehen können, wie ein Streit ums Teilen eine Freundschaft belasten könnte.

Wie man das Gespräch beginnt

Der beste Weg, ein Gespräch über das Teilen und Abwechseln zu beginnen, ist oft, nicht direkt mit einer Belehrung zu starten. Beginnen Sie stattdessen mit einer Beobachtung oder einer offenen Frage, die zum Nachdenken anregt. Vielleicht haben Sie gesehen, wie sie mit Freunden gespielt haben, oder es gab eine Situation, die sie beschäftigt hat. Fragen Sie: „Ich habe gesehen, dass du und [Freundesname] heute Nachmittag ein bisschen Schwierigkeiten hattet, euch auf das nächste Spiel zu einigen. Wie hat sich das für dich angefühlt?“ Oder: „Manchmal ist es gar nicht so einfach, seine Sachen zu teilen, oder? Was denkst du, warum das so ist?“ Solche Fragen öffnen die Tür für ein echtes Gespräch, bei dem sie ihre Perspektive teilen können, ohne sich angegriffen zu fühlen. Es geht darum, zuzuhören und zu verstehen, wo sie stehen, bevor man Ratschläge gibt.

Was in diesem Alter normal ist

Es ist völlig normal, dass Kinder in diesem Alter noch mit dem Teilen und Abwechseln ringen, besonders wenn es um Dinge geht, die ihnen sehr am Herzen liegen oder wenn sie das Gefühl haben, benachteiligt zu werden. Ihre Fähigkeit zur Empathie wächst, aber sie ist noch nicht immer konstant. Sie können sehr sensibel auf Ungerechtigkeiten reagieren, auch wenn diese nur in ihrer Wahrnehmung bestehen. Manchmal geht es nicht um den Gegenstand selbst, sondern um die Kontrolle oder das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie lernen auch, sich in Gruppen zu behaupten, was manchmal dazu führen kann, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse über die der anderen stellen. Geduld und Verständnis sind hier der Schlüssel, denn sie üben sich in komplexen sozialen Fähigkeiten, die Erwachsene oft für selbstverständlich halten.

Wann Geschichten helfen

Geschichten sind eine wunderbare Möglichkeit, über das Teilen und Abwechseln zu sprechen, ohne den Druck eines direkten Gesprächs aufzubauen. Wenn wir eine Geschichte bauen, können wir Charaktere erschaffen, die ähnliche Dilemmata erleben wie unsere Kinder. Sie können sehen, wie die Charaktere Entscheidungen treffen, welche Konsequenzen diese haben und wie sie Lösungen finden. Das Schöne an einer Geschichte, die man mit Inky erstellt, ist, dass sie genau auf die Interessen und die Welt Ihres Kindes zugeschnitten werden kann. Eine Heldin, die ihre magischen Werkzeuge teilen muss, um eine Stadt zu retten, oder ein junger Entdecker, der seine letzte Ration mit einem neuen Freund teilt, um eine Karte zu entschlüsseln – solche Erzählungen können die Idee von Fairness und Zusammenarbeit auf spielerische Weise vermitteln. Und das Beste daran? Sie werden die Geschichte immer wieder lesen wollen, und jedes Mal wird die Botschaft ein kleines bisschen tiefer sinken.

FAQs

Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es sich immer benachteiligt fühlt?
Hören Sie aufmerksam zu und bestätigen Sie seine Gefühle. Helfen Sie ihm, die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und suchen Sie gemeinsam nach Kompromissen, die sich für alle fair anfühlen.
Was, wenn das Kind nicht teilen will, weil es Angst hat, dass seine Sachen kaputt gehen?
Das ist eine berechtigte Sorge. Besprechen Sie Regeln für den Umgang mit besonderen Gegenständen oder schlagen Sie vor, bestimmte Dinge nur unter Aufsicht zu teilen. Eine Geschichte kann hier Wunder wirken.
Soll ich eingreifen, wenn meine Kinder oder ihre Freunde streiten?
Oft ist es gut, sie selbst eine Lösung finden zu lassen. Greifen Sie ein, wenn es unfair wird, jemand verletzt wird oder sie absolut nicht weiterkommen. Dann helfen Sie ihnen, Schritte zur Lösung zu finden.
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